Spielbericht vom 4. Spieltag der Verbandsliga Nord/Ost am 28.08.2016

FC Palatia Limbach – TuS 1911 Rentrisch

Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden sich in Limbach nur etwa 100 Zuschauer ein. Das Spiel begann sofort mit ernsthaften Angriffsbemühungen beider Mannschaften. Als tim Kreutzberger einen abgefangenen Ball aus der eigenen Hälfte lang auf Johannes Schembri spielt fehlen nur ein paar Schritte und die erste sehr gute Torgelegenheit wäre bereits in der 4. Minute für uns entstanden. So hat Limbach in der 6. Minute bei einem Eckball eine Kopfballtorchance, die eigentlich das 1 : 0 hätte bringen müssen. Erneut gefährlich wurde es in der 14. Minute als einer unserer Verteidiger an der Aussenlinie sich entschließt den Ball vor unseren Strafraum zu passen und dabei einen Gegner in Ballbesitz zu bringen. Doch Johannes Tabellion war auf der Hut und klärte zum Eckball.
Das Spiel verflachte jetzt zusehends. Wir standen vor allem in der eigenen Hälfte und Limbach fand kein Mittel unsere Defensivposition aufzubrechen. In der 41. Minute spielten wir endlich einmal einen schnellen Angriff über rechts und Mirco Fuchs. Der flankte den Ball auf Johannes Schembri und dessen Schuss aus halbrechter Position und etwa 12 Metern Torentfernung strich nur knapp über das linke Toreck. Mit dem Pausenpfiff hatte Limbach nochmals eine gute Schusschance, verfehlt aber das Tor. So geht es mit 0 : 0 in die Pause.
Die erste Viertelstunde nach der Pause lies wohl alle Anhänger des TuS hoffen, denn wir kontrollierten das Spiel und hatten selbst die besseren Angriffsaktionen. Limbach verschenkte in dieser Phase sehr viele Bälle und fast hätte man meinen können, dass Limbach konditionelle Probleme bekommen könnte. Doch in der 64. Minute wendete sich das Blatt. Limbach griff über links an und kurz vor unserem Strafraum durfte der Mittelstürmer den von links eingespielten Ball in aller seelenruhe annehmen, sich drehen und schließlich mit Schmackes in das rechte Toreck hämmern. Johannes Tabellion hatte dabei keine Abwehrgelegenheit. Warum allerdings gleich mehrere und in Überzahl an unserem Strafraum stehende Abwehrspieler nicht eingriffen bleibt wohl für immer ein Rätsel.
Limbach bekam dann noch das 2 : 0 geschenkt, als die Abwehr sekundenlang den Ball nicht bewegte und dann auch noch verfehlte – 3 Meter vor unserem Tor. Der heraneilende Limbacher drückte schließlich dankend ein. 71. Minute
Das 3 : 0 fiel schließlich aus einen flachen Diagonalschuss von rechts in das lange, linke Toreck. 75. Minute
Endstand: 3 : 0

Fazit: Wir waren 60 Minuten gleichwertig und verloren sicherlich ein Tor zu hoch, aber dass wir verloren haben geht in Ordnung!

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