Chronik des TuS

 

Die ersten Aufzeichnungen über die sportliche Betätigung einheimischer Turner sind aus dem Jahre 1909 festgehalten. Zu dieser Zeit nahmen vier sportbegeisterte Jugendliche Verbindung mit dem benachbarten TV St. Ingbert auf, der ihnen recht gerne ein “Asyl” gewährte. Mit Beständigkeit erwarben die Turner Grundkenntnisse in mehreren Disziplinen und konnten bald ein beachtliches Können aufweisen. Bei der Großveranstaltung, dem Gauturnfest auf dem Wallerfeld in St. Ingbert im Jahr 1910 turnten sie bereits eifrig mit. Beim Besuch der Turnstunde im April 1911 war auch der Lehrer Sebastian Kurtz erschienen, der unsere Turnjugend zur Gründung eines Vereins aufrief. Mit dem nötigen Optimismus und viel Eifer entschloss man sich wenige Wochen später zur Gründung eines Vereins. Dem Aufruf zur Gründungsversammlung folgten über 30 Jugendliche in die “alte Volksschule” in der Unteren Kaiserstraße (hinter der Blumentankstelle). Der feierliche Akt war gekommen. Mit Entschlossenheit stimmten die Anwesenden der Vereinssatzung zu und protokollierten den rühmlichen Tatbestand. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Lehrer Sebastian KURTZ gewählt, der für die nächsten Jahre die Geschicke des Vereins lenkte. Folgende weitere Gründungsmitglieder sind heute noch bekannt: Franz FICHTNER, Günter RUDOLF und Jakob SCHUMACHER. 1912: Der erste Turnwart, Jakob ANDRES, nahm seine Tätigkeit auf. Unter seinem Wirken nahm der Verein an Sportfesten im Gau Saarpfalz, in Pirmasens. Taleischweiler, Contwig u. a. teil.

1914 – 1918:

Der Ausbruch des Krieges legte sich wie ein Schatten auf den Verein. Turnwart ANDRES und 10 andere aktive Mitglieder kehrten nicht mehr zurück. Der Verein stand vor einem Chaos. 1919: Gleich nach Ende des 1. Weltkrieges wurden Vorbereitungen getroffen um eine Neugründung vorzunehmen, die im Jahre 1920 verwirklicht wurde. Turner Friedrich RAMMO übernahm die Initiative im Verein. Der Beitritt zum Deutschen Turnerbund erfolgte noch im gleichen Jahr. In der sportlich und wirtschaftlich abwechslungsreichen Folgezeit beteiligten sich die Turner an zahlreichen Gauturnfesten und schickten ihre Besten zu den Deutschen Turnfesten nach München, Köln und Breslau. 1922 – 1938: Die Grundlage zur Erstellung eines Fußballplatzes wurde geschaffen. Durch den selbstlosen Einsatz der Turner wurde im “Dreckloch”, dem heute noch sogenannten “Rohreplatz” (hinter dem Rentrischer Weg) durch abtragen eines Schlackenberges eine erste notdürftige Sportstätte, ein Faustballfeld, geschaffen. Im Jahr 1926 folgte der Bau der ersten Turnhalle am Neuweilerweg. Im darauffolgenden Jahr 1927 wurde eine Handballabteilung gegründet. 1928 war es möglich den Faustballplatz zu einem Fußballfeld zu erweitern Ein bedeutender Fortschritt war erzielt. Im selben Jahr wurde eine Fußballabteilung gegründet. Beide aus der Wiege gehobenen Mannschaften gaben dem Vereinsleben mächtigen Aufschwung. Im Anwesen des alten Wasserwerkes begann der Bau einer Turnhalle. Mit erheblichen Mitteln und Eigenleistungen wurde auch diese Sportstätte bald fertiggestellt und beendete damit die provisorische Unterbringung der Turner.

 

1938 – 1940

Julius Stalter wurde in der letzten Mitgliederversammlung von dem Krieg zum Vorsitzenden gewählt. Die politische Situation und der Beginn des 2. Weltkrieges legten das Vereinsleben schließlich erneut lahm. Die Verluste an aktiven und inaktiven Mitgliedern des Vereins belasteten alle.

 

1941 – 1945:

Während dieser Kriegsjahre fand kein Vereinsleben mehr statt.

 

1946 – 1949:

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges brachte das allgemeine Sportverbot durch die Kontrollbehörden eine weitere tiefe Enttäuschung. Die Vereine galten als aufgelöst, die Geräte wurden vernichtet, die Turnhalle wurde dem Verein entzogen. Nach der Auflockerung der Sperrbestimmungen durch die Besatzungsbehörden nahmen die aus dem Krieg zurückgekehrten Mitglieder die Gelegenheit der zweiten Neugründung des TuS wahr. Der Verein selbst entstand unter der Herrschaft der Kontrollräte in dem einstmaligen Kulturverein, dem auch zahlreiche andere Ortsvereine angeschossen waren. Jakob OCHS wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Fußballmannschaften gestalteten das Vereinsgeschehen dieser Zeit und zogen zahlreiche Jugendliche an, die bald eigene Teams bildeten. Die Sparte Fußball war in der Nachkriegszeit bis 1951 Träger des Vereins. Mit unterschiedlichem Erfolg nahm sie 5 Jahre lang, zeitweise mit 4 Mannschaften, an den Pflichtspielen der Kreise Saarbrücken und St. Ingbert teil. Die einmaligen Leistungen der Schülermannschaft sind besonders hervorzuheben. Leider führten durch den Krieg entstandene schwache Geburtenjahrgänge und ein allgemeines Nachlassen der Begeisterung in der Folge zu Spielerengpässen bei allen Mannschaften.

 

1950-51

Die Mitgliederversammlung des TuS bestimmt Georg SCHUMANN jun. zum neuen Vorsitzenden.

Ein erstes Großereignis für den TuS war im Jahr 1951 das Gaukindertreffen zu dem 500 bis 600 Kinder auf dem Sportplatz in Rentrisch erschienen. Ebenfalls in 1951 erfolgte die Gründung der Tischtennisabteilung.

 

1952 – 1957:

Die ehemals von den Mitgliedern des Vereins hergerichte Sportplatzfläche wurde von der Stadt Saarbrücken zu einem Rohrlager umfunktioniert und eingezäunt. Die Fußballtore wurden abgebaut und das Betreten des Platzes wurde verboten. Sofortige Versuche einen Ersatz zu erhalten bzw. zu erbauen scheiterten am finanziellen Aufwand.

Dies war die Zeit der Abteilung Tischtennis! Ein geradezu kometenhafter Aufstieg der Tischtennisabteilung war in der Vereinsgeschichte ohne Beispiel. Die Mannschaften eilten von Sieg zu Sieg. Es wurden reihenweise Meisterschaften errungen und der Aufstieg der Aktiven in die oberste saarländische Spielklasse wurde erreicht. Dort wurde man in der Saison 1957/58 sogar Vizemeister.

Aber auch die Jugendmannschaften leisteten Großes. Es gelang ebenfalls in die höchste saarländische Spielklasse aufzusteigen, wo sie zweimal den zweiten Platz belegte. der größte Erfolg war jedoch die Erringung des Saarlandpokalsieges. Damals führte die Abteilung Tischtennis das “Stiefelpokalturnier” durch an dem sage und schreibe 100 saarländische Vereine teilnahmen. Der Mannschaft gehörten unter anderen Karl-Heinz FERCHEL und Bernhard HUTH an, die nach wie vor dem Verein die Treue gehalten haben!

 

1958:

Einen neuen Lichtblick brachte der Neubau einer Turnhalle bei der neuen Volksschule (–> Grundschule am Stiefel). Die Turnabteilung wurde neu ins Leben gerufen. Der Zuspruch war so erfreulich, dass die Zahl der Aktiven und Jugend auf über 100 anstieg. Prompt errang man fast sensationell die Vizesaarlandmeisterschaft der Herren und spielte in der höchsten saarländischen Spielklasse.

 

1959:

Das Schüler- und Mädchenturnen wird aus der Taufe gehoben.

 

1960

Josef QUIRIN wird von der Mitgliederversammlung zum Vorsitzenden gekürt.

 

1961:

Die Faustball- und die Leichtathletik-Abteilungen werden gegründet. Nun wurde auch endlich ein neuer Übungsplatz bei der Schule erstellt.

 

1962/63:

Der 1. Faustballmannschaft gelingt der Aufstieg in die höchste saarländische Spielklasse. Bereits im nächsten Jahr folgt ihr die 2. Mannschaft in die höchste Spielklasse. Ein bis Dato unerreichter Erfolg in der Vereinsgeschichte!

 

1964:

Endlich! Der 13. September 1964 wurde zu einem Markstein in der Geschichte des TuS Ein wahrhaft “goldener” Sonntag zog alle Sportler, die Vertreter von Gemeinde und Kirche, Bürger und Presse zu dem großen Ereignis, der Einweihung des neuen Sportplatzes. Bürgermeister Georg SCHUMANN übergab die neue Sportstätte dem Turn- und Sportverein und Pastor Rudolph Gerber vollzog die kirchliche Segnung.

Nach 12-jähriger Zwangspause konnten die Fußballer endlich wieder unter das runde Leder treten, aber natürlich diente die Sportstätte auch den Faustballern und Turnern zur Ausübung ihres Sportes.

 

1965

In diesem Jahr schaffte die Tischtennismannschaft die Kreispokalmeisterschaft.

 

1967 / 69:

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung 1967 wird Heinz Brinker als Vereinsvorsitzender gewählt.

Schon drei Jahre nach der Einweihung des neuen Sportplatzes stellte sich in der Fußballabteilung der erste große Erfolg ein. Die Meisterschaft in der C- Klasse wurde errungen.

Auch die Faustballer verzeichneten eine große Aufwärtsentwicklung. Um den Aktiven ein Training in den Wintermonaten zu ermöglichen, wurde 1969 in eigener Regie eine kleine Flutlichtanlage vom Verein aufgestellt. Zwei Flutlichtscheinwerfer wurden angeschaft und installiert. Die Folge war ein außerordentlicher Zuwachs an neuen Mitgliedern, die jetzt regelmäßig ihrem Sport nachgehen konnten. Ein lang ersehnter Wunsch des Turn- und Sportvereins blieb jedoch in all diesen Jahren unerfüllt, nämlich die Errichtung eines Umkleidegebäudes am Sportplatz. Trotz größter Bemühungen der Vorstandschaft war es nicht gelungen dieses Ziel zu erreichen. In Ermangelung dieses Gebäudes wurden in all den Jahren die Umkleide- und Duschräume in der Rentrischer Grundschule genutzt. Diese Mitbenutzung führte zwangsläufig zu einer Überbeanspruchung dieser ursprünglich nur für den Schulsport konzipierten Anlage.

Sportlich ragte hier die Meisterschaft der Faustballer in der Bezirksklasse heraus.

 

1971/72/73

Erneut sorgen die Faustballer für die sportlichen Höhepunkte. Sie erringen 1971 in der Halle die Saarlandmeisterschaft in der Männerklasse II (über 32 Jahre) und erneut die Bezirksligameisterschaft. 1972 und 1973 gelingt zweimal die Vizemeisterschaft bei den Männern II.

Mit dem erklärten Ziel baldmöglichst den eigenen Nachfolger zu finden, wird Otto Eisler 1972 Vereinspräsident. Die Mitgliederversammlung 1973 wählt Karl-Heinz Dewald zum 1. Vorsitzenden.

 

1974 / 75

Mit der am 01. Januar 1974 in Kraft getretenen Gebietsreform und der damit verbundenen Zuordnung der Gemeinde Rentrisch zur Stadt St. Ingbert änderte sich diese Situation jedoch von Grund auf. Ortsrat, Verwaltung und der Rat der Stadt St. Ingbert hatten für das Anliegen des Turn– und Sportvereins nach einem Umkleidegebäude ein offenes Ohr. Nach relativ kurzer Bauzeit konnte das Gebäude bereits im August 1975 durch Oberbürgermeister Dr. Werner Hellenthal seiner Bestimmung übergeben werden. Entsprechend groß war die Freude bei den Mitgliedern und Sportlern unseres Vereins, hatte doch niemand an eine derart kurzfristige Erfüllung dieses schon lang gehegten Wunsches geglaubt.

Sportlich ragt die Saarlandmeisterschaft in der Halle der Faustballer in der Altersklasse über 32 Jahre heraus, aber auch die I. Herrenmannschaft gelingt die Meisterschaft in der Halle in der Bezirksliga.

 

1976

Otto Eisler wird erneut Vorsitzender des TuS.

 

1978

Drei Jahre später erhielt der Sportplatz eine Flutlichtanlage. Die Stadt St. Ingbert stellte die Materialkosten zur Verfügung und in Eigenleistung wurde die Flutlichtanlage errichtet.

Über Erich Heß und dessen Schwager Marcel Boucherat kommt der TuS erstmals mit Briis sous Forges in Verbindung.

Die Faustballer setzten bei der Altersklasse II ihre Erfolgsstory fort

und werden erstmals Saarlandmeister auf dem Feld und Vizesaarlandmeister in der Halle. Die erste Herrenmannschaft wird in der Bezirksliga Meister auf dem Feld.

 

1979/80/81

Die Mitgliederversammlung wählt Heinz Brinker nach mehrjähriger Pause erneut zum Vorsitzenden.

Nach 13 Jahren Zugehörigkeit zur Kreisklasse B mussten die Fußballer zum Ende der Saison 79/80 den schweren Gang in die unterste Spielklasse antreten.

Begleitet wurde dieser Abstieg von einem Trainerwechsel. Wolfgang Meister löste Erhard Unbehend ab.

Eine Delegation des TuS (Werner Schnur, Adolf Jung und Karl-Heinz Dewald) fahren nach Briis sous Forges und vereinbaren mit dem Präsidenten des Fußballclubs, Serge Mari, ein Fußballspiel. 1980 kommt es in Rentrisch zum ersten Aufeinandertreffen der Fußballmannschaften von Briis sous Forges und Rentrisch. Die Faustballer feiern die Meisterschaft in der Gauliga.

 

1981

Erstmals macht sich ein Reisebus mit Rentrischern auf den Weg nach Briis sous Forges.

 

1982

Die Tischtennisjugend macht landesweit Schlagzeilen, denn neben der Ostsaar-Meisterschaft der Schüler und der Kreispokalmeisterschaft wird man auch Landespokalsieger bei den Schülern.

Die Fußballer backen kleinere Brötchen, werden gleichwohl immerhin Vizemeister in der Kreisliga B.

 

1983/84

Nach langen intensiven Bemühungen des Vorstandes, aber auch des gesamten Ortsrates und des Ortsvorstehers gelang es endlich die Mittel für eine Umgestaltung des Sportplatzgeländes von der Stadt und der Sportplanungskommission zu erhalten. Der Beschluss von 1983 wurde bis 1984 baulich umgesetzt und am 04.05.1984 übergaben schließlich Oberbürgermeister, Dr. Werner Hellenthal, und unser Vorsitzender, Heinz Brinker, die neue Sportstätte ihrer Bestimmung.

 

1985

Heinz Brinker verstirbt plötzlich und viel zu früh! Als neuer erster Vorsitzender wird Hans-Günter Lieser gewählt, der mit Edmund Nikola als Stellvertreter, Martina Nikola als Kassiererin und Christoph Alt als Schriftführer die Lenkung Vereinsgeschicke übernimmt.

 

1986

Unter Bereitstellung der finanziellen Mittel erstellen die Vereinsmitglieder einen Geräteraum als Anbau an das Umkleidegebäude.

Die Tischtennisjugend feiert schöne Erfolge, denn sie werden bei der Jugend Ostsaar-Meister und Kreispokalsieger, die Schüler werden Ostsaar-Meister.

 

1988

Die bisher rein sportlich-freundschaftliche Vereinsfreundschaft mit Briis sous Forges wird festlich mit einem Freundschafts– und Partnerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden Rentrisch und Briis sous Forges aufgewertet.

 

1990

Die Abteilung Faustball wird in „Faustball und Wandern“ umbenannt. Bereits jetzt spielt keine Faustballmannschaft mehr im Wettkampfbetrieb.

Edgar Bauer löst nach 12 Jahren Wolgang Meister als Trainer der Fußballer ab.

 

1991/92

Anlässlich unseres 80-jährigen Jubiläums und unseres Besuches in Briis sous Forges benennt man eine Straße nach unserem Ort. Der neue Bürgermeister, Bernard Roz, weiht die Rue de Rentrisch ein.

Die Fußballer erreichen überraschend Platz 2 in der Kreisliga B.

Ein erneuter Trainerwechsel bringt Jürgen Schindler in die Verantwortung. Unter seiner Regie wurde Rentrisch zum ersten Mal Stadtmeister der Aktiven auf dem Feld. Der SV Rohrbach muss sich im Endspiel in Oberwürzbach geschlagen geben.

 

1993

Gero Nunold übernimmt die Trainerposition bei den Fußballern.

 

1994

Die 2. Herrenmannschaft der Fußballer wird erstmalig Meister!

Jürgen Nicolaus löst Gero Nunold als Trainer der Aktiven ab.

 

1995

Die 2. Herrenmannschaft der Fußballer wird erneut Meister!

 

1996

Das Flehen und Hoffen, das Bitten und Betteln hat endlich Erfolg gehabt. Die Stadt St. Ingbert und die Sportplanungskommission stellen die erforderlichen Mittel zum erstellen eines weiteren Anbaus an das Umkleidegebäude zur Verfügung. In langer und harter Eigenleistung erstellen die Mitglieder ein Clubheim.

Besonders engagiert (ohne die Verdienste der anderen schmälern zu wollen!) waren Adolf Hauck, Edmund Nikola, Wolfgang Meister, Bernhard Kerner, Rüdiger Schenkelberger und Ludwig Wagner.

Passend dazu gelang unter Spielertrainer Jürgen Nicolaus nach einer unbeständigen Vorrunde, gefolgt von einer Rückrunde ohne Niederlage, der lang ersehnte Aufstieg in die Kreisliga A.

 

1997

Norbert Busch wird zum Vorsitzenden gewählt.

Die Abteilung „Faustball und Wandern“ wird zur Abteilung Wandern.

Die Fußballer bekommen mit Toni Bösen einen neuen Trainingsleiter.

 

1998

Claus-Uwe MICHEL löst Norbert Busch als Vorsitzenden ab. Ihm zur Seite stehen Harald Brocker als 2. Vorsitzender, Jürgen Nicolaus als Kassierer und Christoph Alt als Schriftführer.

Das erste Jubiläumsjahrzehnt für die Ortspartnerschaft und bereits das 2. Jahrzehnt für die sportliche Freundschaft zu Briis sous Forges. Traditionell besuchten uns unsere Freunde aus Briis an Pfingsten und die Jubelfeiern entsprachen allen Erwartungen.

Wolfgang Meister wird wieder Trainer der Fußballer

 

1999/2000

Christian König übernimmt das Traineramt bei den Fußballern. Doch erneut stürzen die Fußballer in das Tal der Tränen! Nach teilweise katastrophalen Leistungen, aber auch unsportlichen Auswüchsen der Konkurrenz, steigt die 1. Mannschaft der Aktiven in die Kreisliga B ab.

An Pfingsten 2000 besuchen wir Briis sous Forges.

Die Abteilung Wandern verlässt den TuS und wird zu den „Wanderfreuden Rentrisch“.

 

2001/2002

Der Wiederaufstieg gelingt leider nicht in der direkten Folgesaison, aber zum Teil doch wenigstens im Jubiläumsjahr 2001. Diesmal nach hervorragender Vorrunde und durchwachsener Rückrunde gelingt den blutjungen Spielern um Spielertrainer Klaus Wirtz völlig überraschend als Tabellenzweiter der Aufstieg in die Kreisliga A.

 

2003

Peter Jost wird neuer Vorsitzender. Der weitere Gesamtvorstand bleibt unverändert. Nach langer Pause übernimmt Edgar Bauer wieder die Geschicke als Trainer bei den Fußballern.

 

2007

Die II. Mannschaft der Fußballer schlägt wieder zu: Meister!

Es standen viele Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Oskar Pieter und Hans Wolf werden für unglaubliche 75 Jahre geehrt, Richard Wagner für 60; Helmut Stalter, Rudi Sassenberger,

Senta Müller und Werner Berty werden für 50 Jahre geehrt.

 

 

2008

Die Fußballer profitieren bereits seit der Saison 2001/02 zunehmend von der vorbildlichen Jugendarbeit. Unter Trainer Edgar Bauer steigt die Mannschaft in die Bezirksliga auf.

Unter sehr großem Einsatz der Mitglieder beginnen die Arbeiten um das Umkleidegebäude grundlegend zu sanieren, lediglich von der Stadt vorgegebene Arbeiten werden an Unternehmen vergeben.

Es standen Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wird Alfred Maurer geehrt.

 

2009

Dagobert Hohneck wird neuer Vereinspräsident und löst somit zum Jahresende Peter Jost ab. Der weitere Gesamtvorstand bleibt unverändert. Die Sanierungsarbeiten am Umkleidegebäude werden fertiggestellt.

Es standen Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft werden Kerner Bernhard, Schumacher Bernhard und Eich Peter geehrt.

 

2010

Mit der Doppelmeisterschaft der I. und II. Mannschaft und dem damit einhergehenden Aufstieg in die Landesliga Nord/Ost geht der Aufwärtstrend der Fußballer weiter. Trainer Dirk Lang setzt sich damit in seinem ersten Trainerjahr selbst ein Denkmal.

Die C-Jugend-Mannschaft wird 2010 Meister in der Kreisliga.

Mit großer Eigenleistung und erheblichem Geldeinsatz wird ein großer Teil des Clubheim/Kabinenvorplatzes überdacht und so auch bei Schlechtwetter nutzbar gemacht.

 

2011

Im 100. Jubiläumsjahr gelingt es den Fußballern als bester Aufsteiger den 8. Platz in der Landesliga zu belegen. Nach der Saison trennt sich der erfolgreiche Trainer, Dirk Lang, auf eigenen Wunsch vom Verein. Sein Nachfolger heißt Uwe Lang und unter seiner Regie starten erstmals 3 Herrenmannschaften in den offiziellen Spielbetrieb.

Im Hallenfußball erspielt sich unsere 1. Mannschaft erstmals die Stadtmeisterschaft in St. Ingbert. Die C-Jugend-Mannschaft wird 2010 Meister in der Kreisliga

Die Abteilung Tischtennis spielt mit einer Mannschaft in der Senioren-A-Klasse.

Die Turner haben 2 Turnfrauen-Riegen, eine Kinderturngruppe und eine Walking-Gruppe im aktiven Sportbetrieb.

Im Jubeljahr standen auch Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft werden Reinhold Wagner, Peter Eich und Peter Hartmann geehrt.

 

2012

Nach langen und intensiven Bemühungen mehrerer Vorstände gelingt es schließlich die Stadt St. Ingbert zur Genehmigung und finanziellen Beteiligung an der Umwandlung des Hartplatzes in ein Rasensportfeld zu bewegen. Der Verein pachtet dazu das Gelände in Erbpacht und tritt auch als Bauherr auf, so dass eine „vereinseigene Anlage“ entstehen kann.

  1. September 2012 – Schirmherr Landtagsabgeordneter Hr. Günter Becker und viele weitere Ehrengäste erschienen zur Einweihung des Rasensportfeldes. Nach der Begrüßung und den Grußworten der geladenen Gäste folgte die Platzsegnung durch Pfarrer Peter Serf (rk) und Prädikant Andre Födisch (ev). Anschließend wurde der Platz akustisch eröffnet mit einer Kanonensalve durch den Schützenverein St. Ingbert. Bei der Sportlichen Eröffnung spielte eine Traditionsauswahl aus Rentrisch gegen die CDU Landtagsfraktion und im Top spiel des Tages trafen die 1.Mannschaft des TUS Rentrisch und die 1.Mannschaft des FC 08 Homburg (Regionalliga) aufeinander. Es war ein besonderer Tag für Rentrisch, für den TUS, aber vor allem für die Jugend, denn sie wird von dieser Sportanlage am Längsten profitieren.

Für die erworbenen Verdienste im Zuge des Rasenplatzbaus wird Reinhold Kolb zum Ehrenmitglied erhoben.

 

2013

Die Mitgliederversammlung bestätigt den unverändert angetretenen Vorstand in seinen Ämtern. Somit bleibt Dagobert Hohneck Vorsitzender, Harald Brocker 2. Vorsitzender, Jürgen Nicolaus Kassierer, Heiko Hohneck Jugendleiter und Klaus Wirtz Schriftführer.

Nach wie vor bindet die neue „Rasensportanlage“ alle Ressourcen des Vereins, die Anlage wird dabei mehr und mehr zu einer „Augenweide“. Sportlich sind folgende Aktivpunkte im Verein zu nennen: Die Fußballer verfügen über eine AH-Mannschaft, eine Landes- u. Kreisliga-Mannschaft, eine E- und eine D-7-Mannschaft sowie mehrere Jugendspieler in der JFG St. Ingbert.

Die Abteilung Tischtennis spielt mit einer Mannschaft in der Senioren-A-Klasse.

Die Turner haben 2 Turnfrauen-Riegen, eine Kinderturngruppe, eine Walking-Gruppe und einen Zumba-Kurs aufzubieten.

Es standen Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft werden Quirin Erwin, Maurer Werner und Müller Edelgard geehrt.

 

2014

Sensationell steigt die 1. Aktivenmannschaft der Fußballer als Tabellenzweiter der Landesliga Ost nach erfolgreichem Qualifikationsspiel (1:0) gegen den Tabellenzweiten der Landesliga Nord, SC Alsweiler, in die Verbandsliga Nord/Ost auf.

Die Abteilung Tischtennis spielt mit einer Mannschaft in der Senioren-A-Klasse.

Die Abteilung Turnen unterhält 2 Turnfrauen-Riegen, eine Walking-Gruppe und einen Zumba-Kurs.

Michael Heißler übernimmt von Heiko Hohneck den Posten als Jugendleiter.

Es standen Ehrungen für langjährige Mitglieder an: Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft werden Klaus Leßmeister, Horst Groß, Giesela Seidler und Maria Knerr geehrt. Gerhard Quirin wird gar für 60 Jahre treue Mitgliedschaft geehrt.

 

2015

Die Mitgliederversammlung bestätigt den unverändert angetretenen Vorstand in seinen Ämtern. Somit bleibt Dagobert Hohneck Vorsitzender, Harald Brocker 2. Vorsitzender, Jürgen Nicolaus Kassierer, Heiko Hohneck Jugendleiter und Klaus Wirtz Schriftführer. Am Jahresende übernimmt Markus Bastian von Heiko Hohneck den Posten als Jugendleiter.

Die Aktiven der Fußballer erreichen trotz 4 Absteigern das rettende Ufer in der Verbandsliga und werden 11. von 16 Mannschaften – ein großer Erfolg!

Ehrenmitglied Lothar Seidler verstirbt nach langer Krankheit.

Unser langjähriger ehemaliger Vereinspräsident Hans-Günter Lieser verstirbt überraschend.

Günter Böhn beendet nach 9 Jahren zum Jahresende seine Tätigkeit als Pächter des Clubheims.